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Umbau, Aufstockung, Sanierung

Bestand nutzen, statt abreissen.

Aufstocken, anbauen, umnutzen oder doch ersetzen: Am Bestand ist die richtige Frage wichtiger als die schnelle Antwort. Wir prüfen Substanz, Baurecht und Wirtschaftlichkeit, bevor wir eine Richtung empfehlen.

Ehemaliges Bürogebäude in Ottenbach, umgenutzt zu einem Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen, Atelier AA Architekten

Kurz erklärt

Umbau und Sanierung umfassen alle Eingriffe an bestehenden Gebäuden: von der energetischen Erneuerung über Aufstockung und Anbau bis zur Umnutzung eines Büro- oder Gewerbebaus zu Wohnungen. Ob sich der Eingriff gegenüber einem Ersatzneubau lohnt, zeigt eine Beurteilung des Bestands mit Kostenvergleich.

Was wir am Bestand tun

  • Beurteilung von Substanz, Statik und Bauphysik
  • Prüfung der Bestandesgarantie und der geltenden Bauordnung
  • Aufstockung: Statik, Ausnützung, Gestaltung
  • Anbau und Erweiterung
  • Umnutzung von Gewerbe- und Bürobauten zu Wohnraum
  • Energetische Sanierung: Hülle, Heizung, Fenster
  • Vergleich Umbau gegen Ersatzneubau mit Kostenrahmen
  • Baugesuch, Planung und Bauleitung im bewohnten Zustand

Ablauf

01

Bestand beurteilen

Wir schauen das Gebäude an, sichten Pläne und Baujahr, beurteilen Statik, Hülle und Haustechnik. Daraus entsteht ein ehrliches Bild, was das Haus noch kann.

02

Baurecht prüfen

Was gilt heute für diese Parzelle, was schützt die Bestandesgarantie, was erlaubt eine Aufstockung. Oft ist im Bestand mehr möglich, als ein Neubau dürfte, manchmal weniger.

03

Varianten vergleichen

Sanieren, aufstocken, umnutzen oder ersetzen: Wir stellen die Varianten mit Kostenrahmen, Bauzeit und Nutzen gegenüber, damit die Entscheidung auf Zahlen beruht.

04

Planen und bauen

Baugesuch, Ausführungsplanung und Bauleitung, auf Wunsch im bewohnten Zustand mit Etappen. Wir koordinieren Fachplaner und Unternehmer.

Was Sie mitbringen

  • Adresse und, falls vorhanden, alte Pläne des Gebäudes
  • Baujahr und bekannte Sanierungen
  • Ihre Absicht: mehr Fläche, weniger Energie, neue Nutzung, Verkauf

Wovon der Aufwand abhängt

  • Zustand von Statik, Hülle und Haustechnik
  • Umfang des Eingriffs: Sanierung, Aufstockung oder Umnutzung
  • Arbeiten im bewohnten Zustand
  • Schadstoffe im Bestand, etwa Asbest
  • Anforderungen an Energie und Brandschutz bei Nutzungsänderung

Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.

In Zürich, Aargau und Zug

Kanton Zürich

Im Kanton Zürich erlaubt die Bestandesgarantie Unterhalt und massvolle Erweiterung auch dort, wo die heutige Bauordnung strenger ist. Bei Aufstockungen in Kernzonen entscheidet die Gestaltung.

Kanton Aargau

Im Aargau fördert das kantonale Förderprogramm Energie derzeit Hüllensanierungen und Heizungsersatz; Umfang und Laufzeit ändern sich, wir prüfen den Stand zu Projektbeginn. Umnutzungen von Gewerbe zu Wohnen sind in vielen Gemeinden möglich, wenn die Zone es zulässt.

Kanton Zug

Im Kanton Zug sind Aufstockungen wegen knapper Ausnützung oft der einzige Weg zu mehr Fläche. Wir prüfen Statik und Ausnützungsreserve zuerst.

Fragen zu Umbau, Aufstockung, Sanierung

Umbau oder Ersatzneubau: Wie entscheidet man das?

Nach drei Kriterien: Zustand der Substanz, was das Baurecht im Bestand mehr oder weniger erlaubt als im Neubau, und der Kostenvergleich über die nächsten Jahrzehnte. Wir stellen beide Wege in einer Studie gegenüber.

Darf ich mein Haus aufstocken?

Wenn Ausnützung, Gebäudehöhe und Statik es zulassen. Oft ist eine Reserve vorhanden, manchmal braucht es einen Ausnützungsübertrag oder eine Anpassung des Dachs. Das prüfen wir in der Grundstücksanalyse.

Kann man ein Bürogebäude in Wohnungen umbauen?

Ja, wenn die Zone Wohnen zulässt und Schallschutz, Brandschutz und Belichtung erfüllt werden. Beim Mehrfamilienhaus Letten in Ottenbach haben wir ein ehemaliges Bürogebäude zu acht Wohnungen umgenutzt.

Können wir während des Umbaus im Haus bleiben?

Bei Sanierungen und Aufstockungen meist ja, mit Etappen und klarer Terminplanung. Bei Umnutzungen und tiefgreifenden Eingriffen in Statik oder Haustechnik empfehlen wir einen Auszug.

Wie finde ich heraus, ob mein Haus aufgestockt werden kann?

Für eine Aufstockung müssen Tragwerk, Fundation und Lastabtragung untersucht werden. Bestehende Pläne geben erste Hinweise, ersetzen aber keine Prüfung vor Ort; oft sind Sondierungen und eine statische Berechnung durch eine Tragwerksplanung nötig, häufig auch der Nachweis der Erdbebensicherheit. Leichte Bauweisen wie Holz können Vorteile bieten, lösen aber nicht jedes Problem. Wir klären zuerst Gebäudehöhe, Ausnützung und architektonische Machbarkeit und koordinieren danach die statische Prüfung. So wird früh sichtbar, ob eine Aufstockung realistisch ist oder eine andere Erweiterung besser passt.

Was tun, wenn für ein älteres Haus keine aktuellen Pläne vorhanden sind?

Fehlende oder ungenaue Pläne sind bei älteren Häusern häufig. Oft lassen sich Pläne aus früheren Baubewilligungen bei der Gemeinde einsehen. Sonst wird das Gebäude neu aufgenommen, von Hand oder je nach Grösse mit einem Laserscan. Zusätzlich werden sichtbare Konstruktionen, Installationen und relevante Schäden dokumentiert. Verdeckte Bauteile bleiben trotzdem mit Unsicherheiten verbunden und können Sondierungen erfordern. Wir erstellen eine belastbare Bestandsgrundlage, bevor der Umbau entworfen wird. Das verringert Planungsfehler und erleichtert die Koordination mit Fachplanern und Unternehmern.

Soll ich mein Haus etappenweise oder in einem Zug sanieren?

Eine Gesamtsanierung ist meist effizienter, weil Planung, Baustelleneinrichtung und technische Systeme zusammengeführt werden. Eine Etappierung kann sinnvoll sein, wenn Budget, Nutzung oder Förderbedingungen es verlangen. Dann braucht es aber ein Gesamtkonzept, damit eine frühe Massnahme spätere Arbeiten nicht behindert. Wir entwickeln mit Ihnen eine Abfolge sinnvoller Etappen samt Abhängigkeiten, damit Doppelarbeiten möglichst vermieden werden und Sie bei jeder Etappe wissen, was als Nächstes folgt.

Welche Reihenfolge ist bei einer Haussanierung sinnvoll?

Zuerst werden Zustand, Nutzung und das langfristige Ziel geklärt. Danach folgen Gebäudehülle, Tragwerk und Feuchtigkeit, bevor Heizung und Innenausbau endgültig dimensioniert werden. Wird zum Beispiel die Heizung vor der Dämmung ersetzt, kann sie später zu gross ausgelegt sein; fällt sie vorher aus, sind Übergangslösungen und die Vorgaben der kantonalen Energiegesetze für den Ersatz zu prüfen. Auch Fenster, Sonnenschutz und Lüftung müssen zusammen gedacht werden. Wir koordinieren die Reihenfolge anhand eines Gesamtkonzepts, damit energetische, technische und gestalterische Massnahmen ineinandergreifen.

Wie werden Schadstoffe vor einem Umbau erkannt?

Bei Gebäuden mit Baujahr vor 1990 ist mit Asbest zu rechnen, bei älteren Bauten auch mit PCB, PAK oder Blei. Vor Eingriffen in verdächtige Bauteile ist eine Untersuchung durch eine qualifizierte Fachperson sinnvoll, und je nach Kanton und Projekt verlangen die Behörden im Baugesuch einen Schadstoffnachweis; im Kanton Zürich ist bei Baujahr vor 1990 mit dem Baugesuch ein Entsorgungskonzept einzureichen. Proben werden gezielt entnommen und im Labor analysiert. Das Ergebnis beeinflusst Rückbau, Schutzmassnahmen, Entsorgung und Kosten. Wir planen die Abklärung früh ein und berücksichtigen die Resultate in Ausschreibung und Terminplan.

Wie lassen sich Überraschungen und Mehrkosten beim Altbau verringern?

Ganz vermeiden lassen sich Überraschungen im Bestand selten. Das Risiko sinkt aber durch eine genaue Bestandsaufnahme, Sondierungen, eine Schadstoffprüfung und eine realistische Reserve. Kritische Bauteile sollten vor der Ausschreibung untersucht werden, damit Unternehmer auf vergleichbarer Grundlage offerieren. In der Kostenplanung führen wir bekannte und offene Risiken getrennt auf: So erkennen Sie, welche Positionen gesichert sind und wo bewusst Reserven bleiben müssen.

Kann ich mein Haus energetisch sanieren, ohne seinen Charakter zu verlieren?

In vielen Fällen ja. Energetische Verbesserungen führen nicht automatisch zu einer völlig neuen Erscheinung. Innendämmung, sorgfältige Fensterlösungen, angepasste Haustechnik oder gezielte Verbesserungen einzelner Bauteile können den Charakter erhalten. Bei geschützten oder inventarisierten Gebäuden ist eine frühe Abstimmung mit den Fachstellen wichtig. Wir entwickeln die Massnahmen aus dem Bestand heraus und prüfen Wirkung, Bauphysik und Gestaltung gemeinsam.

Der Eigenmietwert fällt weg: Jetzt noch sanieren oder warten?

Die Besteuerung des Eigenmietwerts fällt per 1. Januar 2029 weg (Bundesratsbeschluss vom 1. April 2026); bis und mit Steuerjahr 2028 gilt das heutige Recht. Mit dem Eigenmietwert entfällt ab 2029 auch der Abzug der Unterhaltskosten für selbstbewohntes Eigentum. Bei der direkten Bundessteuer entfallen zudem die Abzüge für energetische Massnahmen; ob ein Kanton sie weiterhin zulässt, ist kantonal geregelt und im Einzelfall mit der Steuerberatung zu klären. Wer ohnehin sanieren muss, plant mit genügend Vorlauf für Planung, Bewilligung und Handwerker. Die steuerliche Beurteilung gehört nicht zu unseren Leistungen.

Kann ein Keller oder Dachgeschoss zu Wohnraum ausgebaut werden?

Ein Ausbau ist möglich, wenn Baurecht, Raumhöhe, Belichtung, Lüftung, Wärmeschutz, Brandschutz und Erschliessung erfüllt werden. Bei Untergeschossen sind zusätzlich Feuchtigkeit und Terrainlage entscheidend, im Dachgeschoss können Tragwerk, Kniestockhöhe und Schutzvorschriften Grenzen setzen. Ob und wie stark neue Wohnfläche auf die Ausnützung angerechnet wird, hängt von Kanton und Gemeinde ab; Untergeschossräume, die zum Wohnen oder Arbeiten geeignet oder ausgebaut sind, sind in der Regel betroffen. Der Ausbau löst in der Regel eine Baubewilligungspflicht aus, und bei Aufenthaltsräumen im Untergeschoss ist der Radonschutz zu beachten. Wir prüfen zuerst die rechtlichen und baulichen Voraussetzungen und zeigen dann, welche Nutzung mit vertretbarem Aufwand erreichbar ist.

Was Bauherrschaften sagen

★★★★★ 5.0 bei Google · 8 Bewertungen

★★★★★
«Atelier AA hat unsere Erwartungen absolut übertroffen! Das Team war von Anfang an professionell, kreativ und stets zuverlässig. Unsere Wünsche wurden nicht nur perfekt umgesetzt, sondern auch mit tollen Ideen ergänzt. Kommunikation und Zeitplan waren vorbildlich, und das Ergebnis ist besser, als wir es uns je vorgestellt hätten. Wir können Atelier AA jedem nur empfehlen!»
Beauty Studio · Google, vor einem Jahr
★★★★★
«Das Architekturbüro mit dem gewissen Etwas, individuelle Beratung, realistische Analysen und grossartige Umsetzung verschiedenster Bauprojekte, niveauvoll, offen und sehr versiert. Eine Adresse, die man sich merken sollte.»
Sandra Bossard · Google, vor 3 Jahren
★★★★★
«Sehr angenehme Zusammenarbeit. Speditiv und freundlich. Gerne wieder.»
Creative Collective · Google, vor 3 Jahren

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